Sanierung Beethovenhalle - BBB besorgt über Kostenentwicklung

Besorgt über die weitere Kostenentwicklung bei der Sanierung der Beethovenhalle ist die BBB-Stadtratsfraktion. Obwohl bis zur letzten Sitzung des Stadtrates vor den Sommerferien erst ein gutes Drittel der Vergabeeinheiten vergeben oder submittiert war, waren die dafür von den Planern ermittelten Kosten schon deutlich überschritten. Für die kommende Sitzung des Stadtrates will die Verwaltung daher bereits den Haushaltsansatz für den Umbau aufstocken lassen. Damit besteht aber nach wie vor keine Klarheit, wie viel die Sanierung letztlich kosten wird. Um einen verlässlichen Überblick darüber zu erhalten, muss man wissen, wann die restlichen Ausschreibungen der rund 60 Vergabeeinheiten ausgewertet sein werden. Daher hat die BBB-Ratsfraktion nach dem dafür vorgesehenen Zeitplan gefragt. „Nur so kann man abschätzen, wann die wahren Kosten der Sanierung erkennbar werden“, erklärte dazu BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt.

Die BBB-Fraktion will weiter wissen, welches Ergebnis bislang der Auftrag an die Projektleitung hatte, angesichts der Kostenexplosion die Möglichkeiten von Einsparungen zu prüfen. Konkret sollte ermittelt werden, ob ein Verzicht auf geplante Funktionalitäten nennenswerte Einsparungen im Hinblick auf Projektkosten oder Projektdauer erwarten lasse.

Zuletzt war bei der Vergabe der Heizungs- und Kälteinstallation die Kostenberechnung um 47% überschritten worden, bei der Vergabeeinheit Aufzüge um 43%. Das allein verursachte Mehrkosten von 2,7 Mio. Euro. Bei den Aufzugsanlagen war schon die Kostenberechnung für das Material um 45% überschritten worden und mit der Preissteigerung zwischen Ausführungsplanung und Submission begründet worden, da man eine Ausführung in Edelstahl ausgeschrieben hatte. "So kann das nicht weitergehen", verlangt die BBB-Fraktion.

Schmitt: "Die  Projektleitung der Stadt mit CDU-Stadtdirektor Wolfgang Fuchs an der Spitze muss endlich auf Sparsamkeit im Umgang mit dem Geld des Steuerzahlers achten."

Die BBB-Fraktion fordert daher, bei den künftigen Ausschreibungen herkömmliche und preiswertere Materialien zumindest alternativ auszuschreiben.

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