BBB fordert Stopp der Pläne für eine Wohnbebauung auf dem Miesen-Gelände – Dieser Bereich soll weiter für Gewerbeansiedlungen vorgehalten werden

Einen Schlussstrich unter die Planung eines hochwertigen Wohngebietes auf dem Miesen-Gelände will der BBB ziehen. Für den BBB scheidet ein neues Wohngebiet in unmittelbarer Nachbarschaft zum HKW-Süd der Stadtwerke aus.

Stadtverordneter Marcel Schmitt: „Der BBB will den Standort des Heizkraftwerkes dort sichern und auch eine Modernisierung und Optimierung der Anlagen ermöglichen. Dann verbietet sich aber eine Wohnbebauung auf dem Miesen-Gelände aus Gründen des Imissionsschutzes. Wir wollen sicherstellen, dass auch später zu keinem Zeitpunkt gegen den Betrieb des HKW mit Aussicht auf Erfolg Einsprüche von den neuen Bewohnern vorgetragen werden können.“

Der BBB verweist in diesem Zusammenhang auf die Unruhe und Besorgnis, die entsprechenden Pläne der Stadtwerke schon bei den Bewohnern der Häuser hervorgerufen haben, die dort seit Jahren stehen.

Für den BBB hat die Erhaltung des Miesen-Geländes für die gewerbliche Wirtschaft nur Vorteile. Statt Bonn immer weiter einseitig zu einem Büro- und Dienstleistungsstandort zu entwickeln und damit eine Mono-Struktur zu fördern, sollte nämlich alles daran gesetzt werden, die auf nur noch 8,5 % geschrumpften Arbeitsplätze im produzierenden Bereich in unserer Stadt zu erhalten und zu schützen. Das ist auch aktive Vorsorge gegen Arbeitslosigkeit. Denn auch in Bonn werden für die ansässige Bevölkerung und die nachwachsende Generation solche Arbeitsplätze dringend benötigt.

Vor diesem Hintergrund hat der BBB für die nächste Sitzung des Planungsausschusses beantragt, das ehemalige Miesen-Gelände neben dem Heizkraftwerk Süd als Gewerbegebiet zu erhalten. Hier bietet sich nach Ansicht des BBB eine hervorragende Möglichkeit, kleinere Gewerbebetriebe anzusiedeln und einen Handwerkerhof an zentraler Stelle zu entwickeln. Denn auch immer mehr Handwerksbetriebe verlassen die Bundesstadt und wandern in das Bonner Umland ab.

„Die gewerbliche Wirtschaft muss einen neuen Stellenwert in der Wirtschaftsförderung erhalten“, fordert Marcel Schmitt.

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