Sondersitzung des RPA zu Residualkosten Nordfeld - BBB: Verantwortlichkeiten nicht geklärt

Wer sich von der Sondersitzung des Rechnungsprüfungsausschusses am vergangenen Montag Aufklärung über das Desaster um die Entwicklung des Grundstücksgeschäftes vor dem Bahnhof erhofft hatte, wurde enttäuscht. Wie schon zu erwarten, erklärte Oberbürgermeister Sridharan, dass der Rat ursprünglich die sodann von der Verwaltung umgesetzten Beschlüsse selbst gefasst hätte und über das Kostenrisiko seit 2015 ausreichend informiert gewesen sei. Vor Genehmigung des für Bonn nachteiligen Vertrages will der OB von dem die Verhandlungen seinerzeit führenden Verwaltungsmitarbeiter nicht auf das Problem der Residualkosten hingewiesen worden sein. Auch Teile der Ratskoalition, allen voran die CDU versuchten, dem später von Sridharan geschassten Liegenschafts-Abteilungsleiter alle Schuld für die Misere in die Schuhe zu schieben.

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Verwaltung setzt Tierfütterungsverbot nicht durch - BBB: Stadt leistet Taubenplage Vorschub

Die Taubenpopulation in der Bonner Innenstadt ist in den letzten Jahren weiter stetig gewachsen. Mittlerweile besiedeln die Tiere sogar die unterirdischen Bahnsteiganlagen der U-Haltestelle Hauptbahnhof*. Die ungute Entwicklung ist insbesondere auf das nach wie vor viel zu hohe Futterangebot zurückzuführen. Mit Blick auf die täglich von vermeintlichen Tierfreunden im Bereich der City ausgebrachten Futtermengen hatte der Bürgerbund in der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses nachgefragt (Vgl. Anlage 200367), was die Verwaltung zur Überwachung des Fütterungsverbotes der Stadttauben im Bereich der Bonner City in den letzten Jahren unternommen hat.

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Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft - BBB begrüßt Standortwahl für Kurfürstenbad und will Erhalt des Frankenbades

Der Oberbürgermeister hat heute seine Vorschläge für die Zukunft der Bonner Bäder eingebracht. Danach will OB Sridharan alle Freibäder erhalten1, aber beim Hallenbadbestand zu deutlichen Änderungen des Status Quo kommen.

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Turmbau „Aire“ in der Rheinaue - BBB begrüßt ablehnende Haltung des Architektenbundes

Der Bund Deutscher Architekten (BDA) hat in einer heute veröffentlichten Stellungnahme* die Pläne des Unternehmers Horst Burbulla, am Rhein einen gläsernen Aussichtssturm mit einer Höhe von 220 Metern zu bauen, regelrecht verrissen. Die Einschätzung des Vorhabens teilt die BBB-Ratsfraktion vollumfänglich. Sie hatte bereits am 13. Juni 2019 im Stadtrat beantragt**, das beiderseits der Charles-de-Gaulle-Straße gelegene Areal als auch den Rest der Rheinaue von Turmbauten freizuhalten. Statt darüber zu entscheiden, vertagten OB Sridharan und Ratsmehrheit den Beschlussvorschlag bis heute bereits sechsmal.

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Turmbau „Aire“ in der Rheinaue - BBB begrüßt ablehnende Haltung des Architektenbundes

 Der Bund Deutscher Architekten (BDA) hat in einer heute veröffentlichten Stellungnahme* die Pläne des Unternehmers Horst Burbulla, am Rhein einen gläsernen Aussichtssturm mit einer Höhe von 220 Metern zu bauen, regelrecht verrissen. Die Einschätzung des Vorhabens teilt die BBB-Ratsfraktion vollumfänglich. Sie hatte bereits am 13. Juni 2019 im Stadtrat beantragt**, das beiderseits der Charles-de-Gaulle-Straße gelegene Areal als auch den Rest der Rheinaue von Turmbauten freizuhalten. Statt darüber zu entscheiden, vertagten OB Sridharan und Ratsmehrheit den Beschlussvorschlag bis heute bereits sechsmal.

BBB-Fraktionschef Marcel Schmitt:“ Von der Absicht, am Rande der Rheinaue einen kitschig aussehenden Turm für Veranstaltungen errichten und die Bonner Bürgerschaft dafür 12 Millionen Euro zahlen zu lassen, halten wir rein gar nichts. Abgesehen davon, dass die Stadt Bonn angesichts ihrer desolaten Haushaltslage ohnehin keine Mittel zu verschenken hat, sollte die Rheinaue aus Gründen des Natur- und Denkmalschutzes von Hochhausbauten gleich welcher Art freigehalten werden. Die landschaftliche Schönheit des links- und rechtsrheinischen Rheinufers darf nicht beeinträchtigt werden. Wenn sich Herr Burbulla unbedingt ein Denkmal mit einem Turm im Stile eines Kronleuchters setzen will, ist er auf der Arabischen Halbinsel sicher besser aufgehoben. Dort hat man für derlei Bauprojekte bekanntlich mehr Sinn und vom Ölverkauf auch das nötige Kleingeld übrig.“

Dass die Bonner Bürger trotz der mit beträchtlichen Aufwand geführten Werbekampagne von der geplanten Zirkusarchitektur wohl auch nicht restlos überzeugt sind, zeigt der Umstand, dass in sechs Monaten „nur“ 5000 Unterschriften für das Projekt gesammelt werden konnten. Bei den Bürgerbegehren zum Viktoriakarree oder dem Zentralbad kamen jeweils innerhalb von drei Monaten über 10.000 Stimmen zusammen. Die Chancen, dass sich der „Turmbau zu Burbulla“ bei seiner Realisierung eines Tages für den Betreiber, die Stadt und die Bonner Wirtschaft auszahlen könnte, schätzt man beim BBB gering ein.

Schmitt:“ Dass der die Skyline Bonns eher verschandelnde als verschönernde Spektakelturm bei seiner etwaigen Umsetzung dauerhaft wirtschaftlich betrieben werden und er auf Jahre hinaus einen positiven Effekt auf die hiesige Wirtschaft haben kann, bezweifeln wir. Genügend geeignete Räume, um klassische Musik aufzuführen, haben wir bereits.“  

* Vgl. Anlage Stellungnahme BDA: http://www.bda-bonn.de/2020/04/veranstaltungsturm-aire-stellungnahme-des-bda-bonn-rhein-sieg/ 

** Vgl. Anlage Drucksache BoRis: 1911871: http://intranet2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/19/1911871.pdf

                                              Allris: 190027:  https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=77&refresh=false

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