Ungewisse Zukunft des Nutzpflanzengartens der Universität Bonn

BBB bedauert ungute Entwicklung

Die BBB-Fraktion hat sich in der Vergangenheit gegen die jetzt in Errichtung befindliche Campusbebauung nicht nur wegen der deutlich überzogenen Baudichte, der Pläne und den künftig absehbaren Verkehrsproblemen in Poppelsdorf ausgesprochen, sondern auch, weil sie um die Zukunft des Nutzpflanzengartens fürchtete. In dem in 2015 verabschiedeten Bebauungsplan wurde weder der zugesagte Bestandsschutz noch die vom Fachinstitut angekündigte Erweiterung der Freiflächen des Nutzpflanzengartens ausreichend berücksichtigt. Die Sorge des BBB scheint sich nun zu bestätigen:

In seinem Schreiben an die Mitglieder des Freundeskreises des Nutzpflanzengartens führt der Direktor der Botanischen Gärten der Universität Bonn, Prof. Dr. Maximilian Weigend, u.a. aus, dass vier Jahre intensivste Bemühungen, Planungen und Vorbereitungen zur Neuanlage des Gartens faktisch umsonst waren. Die bereits eingeholte und bezahlte Entwurfsplanung muss laut Weigend verworfen werden und die Beauftragung einer neuen Planung – die bereits im Detail vorbereitet war – ist bis mindestens Dezember 2016 auf Eis gelegt. An eine sinnvolle Umsetzung der Wiederherstellungsmaßnahmen oder gar einen Ausbau des Nutzpflanzengartens ist laut Prof. Weigand in absehbarer Zeit nicht zu denken. Aus dem Projekt "Essbarer Campus" haben sich die Botanischen Gärten zwischenzeitlich vollständig und unwiderruflich zurückgezogen.

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Zustände auf dem Mittelbahnsteig des Bonner Hauptbahnhofs - BBB verwundert über Zurückhaltung des VCD Bonn/Rhein-Sieg

Die BBB-Fraktion hatte aufgrund der unzumutbaren und teils gefährlichen Zustände im letzten Planungsausschuss beantragt, den OB als auch den für den Schienenpersonennahverkehr zuständigen Aufgabenträger, den Nahverkehr Rheinland (NVR), anzuhalten, die Deutsche Bahn AG (DB AG) aufzufordern, den unhaltbaren Zustand am Bonner Hauptbahnhof durch die Ergreifung geeigneter Maßnahmen zu beseitigen. Nachdem eine inhaltliche Stellungnahme der Verwaltung fehlte und der vom Bonner Rat als Vertreter in den Nahverkehr Rheinland entsandte Rolf Beu (Bündnis90/Grüne) unbekümmert erklärte, dass die derzeit in Bonn herrschende drangvolle Enge bundesweit nicht unüblich und daher durchaus als hinnehmbar anzusehen sei, beschloss der Planungsausschuss lediglich, dass sich der OB mit der Bitte, das Tempo der den Bahnhof durchfahrenden Güterzüge zu reduzieren, an die DB AG wenden solle.

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