Bauvorhaben „Im Wingert“ muss vom Tisch - BBB beantragt Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses „Im Wingert“ von 2015

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Für das weitere Schicksal des in Poppelsdorf höchst umstrittenen Bebauungsplanes „Im Wingert“ war der Beschluss der Bezirksvertretung Bonn, die vorgelegten Vorschläge der Verwaltung für das weitere Verfahren mit breiter Mehrheit (nur die CDU stimmte dagegen) abzulehnen, belanglos. Denn damit wurde der Beschluss zur Aufhebung dieses Bebauungsplanes nicht aufgehoben, wie von der Initiative Landschaftsschutz im Wingert in ihrem Bürgerantrag gefordert.

 

„Damit war auch die Feststellung der Bezirksvertretung, mit ihrer Ablehnung der Verwaltungsvorlage zum weiteren Verfahren sei dieser Bürgerantrag erledigt, in der Sache falsch und fehlerhaft“, so kommentierte BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt die Beratung und Entscheidung in der Bezirksvertretung Bonn vom 27. November 2018 (DS 1712513NV4).

 

In der anschließenden Beratung im Umweltausschuss ließen dann CDU und SPD aus Sicht des BBB ihre Masken fallen und erklärten übereinstimmend, dass sie dieses zum Teil im Landschaftsschutz liegende Gebiet im Prinzip weiter bebauen wollen. Die CDU will dies nach Ausführung ihres Umweltsprechers Christian Gold sogar mit dem Investor durchführen, der für die von der Bürgerinitiative und ihren rund 1.800 Unterstützern abgelehnte Planung verantwortlich ist.

 

BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Ob eine Bebauung früher oder später erfolgt, ist aus Sicht des BBB unerheblich. Für uns ist allein eine Entscheidung darüber von Bedeutung, ob überhaupt dort gebaut werden darf. Der BBB war, ist und wird gegen jede Bebauung dieser für die Durchlüftung und Klimatisierung Poppelsdorfs unverzichtbaren Freifläche sein. So werden wir weiter im Stadtrat und allen Ausschüssen stimmen.“

 

Daher hat der BBB für den Planungsausschuss am 12. Dezember 2018 beantragt, den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Im Wingert“ (DS 1510647) aufzuheben.

 

BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Nach dieser Abstimmung werden die Bürgerinitiative und ihre 1.800 Unterstützer wissen, wer ihr Anliegen wirklich ernst nimmt.“

 

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