Bebauung Bahnhofsvorplatz - BBB fordert vom OB Konsequenzen

Im Sommer 2016 ließ sich Oberbürgermeister Ashok Alexander Sridharan als derjenige feiern, der den Gordischen Knoten zur Bebauung des Bahnhofsvorplatzes durchgeschlagen hatte. Zwei Jahre später zeichnete sich im Zusammenhang mit dem durch die Bauarbeiten notwendig gewordenen Umzug der Gabiwache in die Cassius Bastei bereits ab, dass der vom OB herbeigeführte „Durchbruch“ vor dem Bahnhof den Steuerzahler noch viel Geld kosten könnte. Die auf Kosten der Stadt durch den Investor des Nordfeldes durchgeführten Umbauten der Wache in der Münsterstraße stiegen von 1,6 Mio. auf 2,6 Mio. Euro. Nun muss der Oberbürgermeister einräumen, dass der Investor, an den die Stadt das nördliche Filetgrundstück vor dem Hauptbahnhof zum Bau eines demnächst krematoriumgrau verklinkerten Betonklotzes verkaufte, auf den Kaufpreis Nachlass in zweistelliger Millionenhöhe wegen unvorhersehbaren „Erschwernissen“ verlangt. Im Kaufvertrag wurde eine Begrenzung für etwaige Nachforderungen des Investors offenbar nicht vereinbart.

 

Dazu sagt BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Nun tritt offen zu Tage, dass die gefeierte Heldentat des OB die Bonner noch teuer zu stehen kommt. Vor Jahren fragte der Spiegel in einem Artikel zum WCCB `Wie dumm darf sich eine Stadtverwaltung anstellen, bevor es kriminell wird?`. Nach den schon schief gelaufenen Grundstücksgeschäften am Brassertufer und am Bonner Bogen fragen wir uns, wie Herr Sridharan, der bei Amtsantritt noch ein verbessertes Controlling versprach, das erneute Versagen der von ihm geführten Verwaltung rechtfertigen will und welche personellen und organisatorischen Konsequenzen er zu ziehen gedenkt, damit der Steuerzahler vor solch bösen Überraschung zukünftig verschont bleibt.“ 

 

Die BBB-Fraktion kann sich nur dem Unverständnis des Bauexperten, der in die seinerzeitigen Planungen des Bonner Lochs eingebunden war, anschließen und hofft, dass das Rechnungsprüfungsamt der Stadt auch die Fehler beim Verkauf des Nordfelds gründlich beleuchtet.

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