Bau einer Kindertagesstätte am Friesi - BBB fordert Informationsveranstaltung

Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan beabsichtigt, auf einem Teil der heute rd. 7.000qm großen Grünfläche nördlich des Friesdorfer Freibades eine sechszügige Kindertagesstätte zu errichten. Im Rahmen der Planung des Kindergartengebäudes will der OB auch prüfen, ob eine Kombination mit anderen Nutzungen, zum Beispiel eines neuen Umkleidegebäudes für den angrenzenden Sportplatz Sinn macht. Während bauliche Anlagen für den Sport auf der Grünfläche ausnahmsweise zulässig wären, ist der Kita-Bau wegen des geltenden Bebauungsplans, der dort eine Fläche für Sportanlagen ausweist, nicht genehmigungsfähig. Da es hier nicht nur um die Deckung des unbestrittenen Bedarfs an Betreuungsplätzen für Kinder geht, sondern auch um die Versiegelung einer Grünanlage in Mitten Friesdorfs hat der BBB in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg beantragt (Vgl. Anlage DS1813318AA2), die Friesdorfer Bürger vor einer Beschlussfassung zunächst in einer Bürgerversammlung zu informieren. Dies haben CDU, SPD und FDP am Mittwoch abgelehnt.

 

BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Der unbebaute Bereich neben Freibad und Sportplatz ist einer der letzten grünen Freiflächen in Friesdorf. Sie dient laut Klimakarte der Stadt (ZURES) nicht nur der Kaltluftbildung sondern auch als wichtige Frischluftschneise. Wird die Fläche baulich versiegelt, hat das absehbare Folgen für das örtliche Klima. Wir fordern deshalb, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über die Pläne zu unterrichten. Dass CDU, SPD und FDP einstweilen für die Öffentlichkeit keine Transparenz wollen, ist bedauerlich.“

 

Dass Betreuungsplätze vor Ort benötigt werden, stellt auch beim BBB keiner in Frage. Allerdings wünscht man sich dort mehr Einfallsreichtum und intensivere Prüfung von Alternativen bei der Auswahl der Standorte.

 

„Die Stadt macht es sich zu einfach, wenn ihr bei der Standortwahl immer nur einfällt, die nächstliegende noch freie städtische Grünfläche zu bebauen. Man kann aber gerade von einem Oberbürgermeister, der die ganze Welt für Vorträge zur Bedeutung des Klimaschutzes bereist, erwarten, dass er die eigenen Forderungen auch in seiner eigenen Stadt umsetzt und zumindest Alternativen zur geplanten Flächenversiegelung prüft“, so Schmitt weiter.

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