Probleme bei der Beethoven-Jubiläums-Gesellschaft - BBB ist die Informationspolitik des OB leid

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BBB-Stadtverordneter und kulturpolitischer Sprecher Johannes Schott. „Die BBB-Fraktion hat kein Verständnis dafür, dass der Oberbürgermeister zu einer Sondersitzung unter dem Motto ´Sachstand Beethovenjubiläumsjahr 2020´ einlädt und wir wieder mal aus der Presse erfahren müssen, worum es eigentlich bei dieser Sitzung gehen wird. Ich bin es auch allmählich leid, zu Überraschungsei-Sitzungen wie der Sondersitzung des Kulturausschusses eingeladen zu werden, bei der den Entscheidungsträgern bereits bekannte Informationen zu den Problemen bei den Konzertvorbereitungen im Hofgarten aus welchem Grund auch immer bis zur Sitzung vorenthalten werden sollen. Mittlerweile müsste der OB doch gelernt haben, dass er nichts geheim halten kann und dieser Versuch mehr Schaden anrichtet als z.B. eine rechtzeitige Information der Fraktionsvorsitzenden.“

Dass die Probleme bei der Ausschreibung der geplanten Konzerte im Hofgarten tatsächlich - wie von Herrn Fandel ohne belastbare Beweise behauptet – an der mangelnden Professionalität städtischer Verwaltungsmitarbeiter der Stadt gelegen haben soll, bezweifelt der Bürger Bund allerdings.

„Inhaltlich verantwortlich für die Planung der Konzertreihe und damit für die Ausschreibungsgrundlage war die Beethoven-Jubiläums-GmbH und nicht die Stadt Bonn. Ob diese die Planungen selbst erstellt oder aufgrund der Komplexität extern vergeben hat, wird genauso zu klären sein, wie die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen. Ungeachtet dessen erwarten wir vom Oberbürgermeister in dieser Sitzung auch einen konkreten Vorschlag dazu, was sich hinsichtlich der künstlerischen und organisatorischen Vorbereitung bis zum Auftakt des Festjahres mit welchem Zeitplan wie ändern soll. Reine Optimismusbekundungen reichen da nicht aus“, so Schott.

 

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