ZdK-Umzug von Bonn nach Berlin beschlossene Sache - BBB kritisiert Beschluss der Laien und dankt der Bischofskonferenz für ihr Bekenntnis zum Standort Bonn

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Die BBB-Fraktion bezweifelt, dass dem am Freitag vom Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) beschlossenen Umzug nach Berlin eine ausreichende wirtschaftliche Betrachtung vorausgegangen ist, geschweige denn eine Berücksichtigung der Mitarbeiterinteressen.

BBB-Stadtverordneter Johannes Schott: „Vor dem Hintergrund, dass sich die Deutsche Bischofskonferenz bereits deutlich zu Bonn als Standort bekannt hat, ist mir die Entscheidung des ZdK ein Rätsel. Die als Grund angegebene Nähe zur Bundesregierung und dem Parlament halte ich nicht nur für vorgeschoben sondern für einen unfreundlichen Akt gegenüber Bonn. Wie danken der Deutschen Bischofskonferenz, dass sie sich von der Laienschar des Zentralkomitees Deutscher Katholiken in ihrer Entscheidung für Bonn nicht hat beeinflussen lassen.“

Die BBB-Fraktion will in jedem Fall verhindern, dass angesichts der aktuellen Situation auf dem Bonner Immobilienmarkt aus der Vermarktung der sanierungsbedürftigen Liegenschaft an der Hochkreuzallee 246 möglichst viel Kapital herausgeschlagen werden kann. Daher verlangt der BBB die Aufstellung eines Bebauungsplanes, der eine mögliche Neubebauung des Grundstücks auf das Maß der vorhandenen Bebauung beschränkt.

"Zumindest der BBB wird nicht tatenlos zuschauen, wenn versucht wird, auf Kosten Bonns einen Neubau in Berlin zu finanzieren“, so Schott.

 

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