Schulschwimmen in Bonner Bädern - BBB unterstützt Forderung der Stadtschulpflegschaft (SSP)

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Bereits vor knapp einem Jahr hatte der BBB moniert, dass das von Oberbürgermeister Sridharan (CDU) angekündigte Schulschwimmkonzept zu diesem Zeitpunkt schon seit über einem Jahr ausstand. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Deshalb fordert der Vorstand der SSP zu Recht, die laufende Instandhaltung aller Schwimmbäder sicherzustellen, um Ausfälle so gut wie auszuschließen. Weil nach Schließung des Kurfürstenbades und Ausfall des Lehrschwimmbeckens im Konrad-Adenauer-Gymnasium im Stadtbezirk Bad Godesberg kaum noch Wasserfläche zur Verfügung stand, fielen zeitweise rund 75 % aller Schwimmstunden in der Badestadt aus. Unter anderem deshalb, weil die benötigte Wege- zur Unterrichtszeit zu Ersatzbädern im Stadtbezirk Bonn in keinem Verhältnis mehr stand.

BBB-Stadtverordneter Johannes Schott, sportpolitischer Sprecher: „Welche Bäder an welchen Standorten künftig erhalten oder neu errichtet werden, muss sich daher zwingend an den Bedürfnissen der ´Pflichtaufgabe´ Schulschwimmen orientieren. Eine erneute Bürgerbeteiligung wie die zum Zentralbad nach dem Motto ´Wünsch Dir was´ ist ohne Berücksichtigung der Belange des Schulschwimmens zum Scheitern verurteilt.“

 

Die BBB-Fraktion spricht sich daher weiter für ein dezentrales Bäderwesen in Bonn, mit einem Hallenbad pro Stadtbezirk aus.

 

„Eine zufriedenstellende Lösung kann nach unserer Auffassung nur erreicht werden, wenn am Ende der Bürgerwerkstatt die abschließende Entscheidung über die Bäder von den Bürgern im Rahmen eines Bürgerentscheides selbst getroffen wird“, so Schott.

 

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