Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg vor einem Jahr beschlossen - BBB fragt nach aktuellem Sachstand

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In der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg (BVGO) möchte die BBB-Fraktion mittels einer Großen Anfrage (Vgl. DS 1810389NV7) erfahren, wie der aktuelle Sachstand zur Umsetzung der am 7. Juni 2018 durch den Rat beschlossenen Sanierung der Bad Godesberger Stadthalle lautet, wann hierzu ein detaillierter Zeitplan und mögliche Umbau-Varianten vorgelegt werden, damit der Baubeginn umgehend mit Auslaufen des verlängerten Pachtvertrages starten kann. Die Antworten des Oberbürgermeisters auf eine im Januar 2019 in die BVGO eingebrachte Anfrage (DS1810895NV3) und eine ebenfalls vom BBB im Unterausschuss Denkmalschutz gestellte Anfrage (DS 1910613NV2) lassen hinsichtlich des Fortgangs der planerischen Arbeiten nichts Gutes erahnen. Nach derzeitigem Stand soll die Stadthalle zunächst erstmal vermessen und dann eine „Bauphasenkartierung“ durch das urheberrechtsvertretende Architektenbüro durchgeführt werden. Mit dem Ergebnis der Vermessung ist nicht vor Ablauf von drei Monaten zu rechnen.

BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Vor Jahresfrist hat der Rat den Oberbürgermeister beauftragt, für die Sanierung der Stadthalle spätestens im Herbst 2018 einen Zeitplan vorzulegen. Auf den Plan warten wir bis heute. Wenn die Sanierungsvorbereitungen, die noch bis zur baureifen Ausbauplanung folgen müssen, in diesem Tempo weiter gehen, wird die Stadthalle nach Schließung durch den aktuellen Pächter lange leer stehen, bevor überhaupt etwas passiert. Aus welchem Grunde erst noch eine Bauphasenkartierung durch den Urheberrechtsvertreter erfolgen soll, obwohl man als Eigentümer über alle Baupläne, die mit der Stadthalle zu tun haben, verfügt, ist für uns nicht nachvollziehbar.“

Einen detaillierten Zeitplan zum Bauablauf will die Verwaltung zu allem Überfluss erst nach Festlegung der künftigen Nutzungskonzeption für die Stadthalle (Vgl. 1910014ST2 als Antwort auf BBB-GA 1810895NV3) erstellen.

 

Schmitt: „Welche andere, als die heutige Nutzung der Stadthalle zu Veranstaltungszwecken noch in Frage kommen soll, erschließt sich für uns nicht. Unsinnige Vorschläge wie die der AfB, aus der Stadthalle ein Schwimmbad zu machen, können doch nicht ernsthaft von der Verwaltung erwogen werden. Für uns steht jedenfalls fest: Die Stadthalle muss Tagungs- und Veranstaltungsort sowie Heim der Bad Godesberger Vereine bleiben.“

 

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