Römerlager in Bonn-Castell - Die Wiege Bonns soll für jedermann sichtbar werden - Rat folgt einstimmig BBB-Antrag

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Castell, Bonns ältester Stadtteil existiert namentlich zwar erst seit dem 10.02.2003, denn an diesem Tag beschloss der Hauptausschuss auf Antrag des Ortsausschusses die Umbenennung von „Bonn-Nord“, wie der Stadtteil mehr als 30 Jahre lang seit der kommunalen Neuordnung hieß. Erwähnt wurde dieser Stadtteil als „castra bonnensia“ aber bereits 11. v. Chr., als die Römer zur Sicherung der Rheingrenze in Bonn ein neues Legionslager zwischen Schänzchen, Rosental, Graurheindorfer Straße, Augustusring und dem Steilufer des Rheins errichteten.

Auf Grundlage des von der RWTH Aachen erarbeiteten „Masterlager Römerlager Bonn“ (Stand 01.09.2016) hatte Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan bereits 2016 von sich aus vorgeschlagen, „die beiden wesentlichen Tore an den beiden Standorten zu visualisieren“ und „hierzu einen Wettbewerb auszuloben“. Da die zur Beratung angekündigte Vorlage dazu bis heute nicht vorliegt, hatte der BBB im Stadtrat beantragt, die mit Drucksache 1612576 angekündigten Vorschläge der Verwaltung zur Realisierung vorzulegen und bis dahin Möglichkeiten zur Förderung eines entsprechenden Projektes beim Land NRW zu eruieren. In seiner Sitzung letzte Woche folgte der Rat dem Vorschlag des BBB einstimmig.

BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Wir freuen uns über den Beschluss. Das Römerlager sollte Schritt für Schritt für Bewohner und Besucher von Bonn-Castell besser sichtbar und erlebbar gemacht werden. Dazu liegen mit dem Masterplan interessante und verfolgenswerte Vorschläge auf dem Tisch mit denen die Wiege Bonns zumindest in Teilen anschaulich und ´greifbar´ werden kann.“

 

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