Godesberger Karnevalszug - BBB fordert höheren Zuschuss

Der Bad Godesberger Karneval wird von der Stadtverwaltung meist nur stiefmütterlich bezuschusst. Deshalb hatte die BBB-Fraktion schon im letzten Jahr beantragt (Vgl. Drucksache 1910123AA2), den Betrag für den Festausschuss Godesberger Karneval e.V. (FAGK) zwecks Durchführung des Bad Godesberger Karnevalszuges in einem ersten Schritt für das Jahr 2019 von bisher 6.000 Euro auf 9.000 Euro zu erhöhen. Der Antrag fand am 30.Januar 2019 in der Bezirksvertretung Bad Godesberg (BVGO) bei der Mehrheit der Bezirksverordneten keine Zustimmung. Stattdessen wurden dem FAKG wieder nur 6.000 Euro zugesprochen und die Bonner Verwaltung lediglich beauftragt, zu prüfen, wie die Mittel künftig angehoben werden könnten.

Für die morgige Sitzung der BVGO hat der Oberbürgermeister den Bezirksverordneten nunmehr erneut vorgeschlagen, dem FAGK nur 6.000 Euro zu geben und dazu erklärt, eine Erhöhung der Mittel sei nicht möglich. Im Übrigen plant OB Sridharan (CDU), für 2021 den betreffenden Haushaltsansatz um 2.000 Euro zu reduzieren (Vgl. Drucksache 190951). Die BBB-Fraktion will das nicht hinnehmen und hat bereits in der ersten Januarhälfte beantragt, den Zuschuss für den FAGK 2020 auf 12.000 Euro zu erhöhen (Vgl. Drucksache 190951-1 AA). Die Finanzierung des Betrages soll über das Budget des Oberbürgermeisters für Repräsentation bzw. durch Umschichtung anderer Haushaltsposten erfolgen oder - wie bei der Beethovenhalle Usus - überplanmäßig bereitgestellt werden.  Mit dem Vorschlag des BBB würde die Förderquote für den Bad Godesberger Karnevalzug auf rd. 16 ct pro Einwohner steigen, aber immer noch unter der Pro-Kopf-Rate von Bonn liegen. 

Dazu sagt BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Im Gegensatz zu der von uns ausdrücklich begrüßten guten Förderung des Karnevals in den anderen Stadtbezirken, kommen die Godesberger `Jecken´ bei der Finanzierung ihres Brauchtums bei der Stadtverwaltung eher schlecht weg. Das wollen wir ändern. Mit der Anhebung des Zuschusses soll das ehrenamtliche Engagement der für das Bad Godesberger Brauchtum tätigen Vereine und Kräfte besser als bisher unterstützt werden. Dass Geld für einen höheren Zuschuss bei gutem Willen da wäre, kann man am Vorschlag des OB für die Ratssitzung am Donnerstag sehen, 4.000 Euro für Miettoiletten an den Wochenenden der Bonner Kirschblüte (Vgl. Drucksache 191042) außerplanmäßig bereitzustellen, zumal der Betrag auch in den Folgejahren für das Fest in der Nordstadt im Haushalt verankert werden soll. Wir bedauern, dass der Oberbürgermeister keine weiteren Mittel für unsere Karnevalisten zur Verfügung stellen will. Nun hängt es von den Bezirksverordneten ab, welche Wertschätzung der Godesberger Karneval in Zukunft bei der Stadt Bonn erfährt.“

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