Milchgässchen bleibt Dreckecke - Bezirksvertretung lehnt Reinigung ab

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Der bereits im Mai 2019 gestellte und seitdem immer wieder vertagte Antrag des BBB (Vgl. Drucksache 1911341), das Milchgässchen von vorhandenem Schmutz, Unrat sowie Überwuchs zu befreien und das Parken von Kraftfahrzeugen auf der Wegeverbindung zu unterbinden, haben CDU, FDP, SPD und B‘90/Grüne in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung rundweg abgelehnt. Den im Milchgässchen stattfindenden Drogenhandel sowie Drogenkonsum einzudämmen, scheint den Parteien überdies auch nicht wichtig.

Dazu sagt BBB-Fraktionschef Marcel Schmitt: „Sicherheit und Sauberkeit sind für uns ein hohes Gut. Wir bedauern, dass den übrigen Bezirksvertretern die häufig genutzte Wegeverbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt mehr oder minder egal zu sein scheint.“

Die vom Oberbürgermeister vertretene Auffassung, nach der es sich bei der bemängelten Fläche um eine reine private Angelegenheit handele, fällt beim BBB auf Unverständnis.

Schmitt: „Die Wegeverbindung zwischen dem Citybereich von Bad Godesberg und dem Bundesbahnhof ist im rechtsverbindlichen Bebauungsplan „Hubertinumshof“ zweifelsfrei festgesetzt. Die Meinung der Stadt, sie müsse hier nicht tätig werden, ist schlichtweg falsch. Zumal durch die von privater Fläche in den Weg einwuchernden Dornen die Nutzung des Weges erschwert wird. Wenn er schon den Müll nicht entfernen will, fordern wir den Oberbürgermeister auf, zumindest den störenden Bewuchs zu beseitigen.“

BBB mit der freundlichen Bitte um Veröffentlichung

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