Stadtverwaltung verschleppt Öffnung des Cityringes - BBB: OB Sridharan hat Verwaltung nicht im Griff

Der Bonner Stadtrat hat am 18. Juni 2020 nach kontroverser Debatte entschieden, die im Februar beschlossene Kappung des Cityrings rückgängig zu machen. Fast sechs Wochen nach dem Beschluss bestehen die Durchfahrtsverbote in der Kaiser-, Wessel- und Maximilianstraße für den motorisierten Individualverkehr immer noch. Den von der Bezirksregierung bereits am 15. Juli als rechtskonform bestätigten Beschluss will die Stadtverwaltung erst in drei Wochen auszuführen. Durch die anhaltende Sperrung des Cityringes werden alle Autofahrer, die von der Rheinseite der Bahn in die West- und Südstadt wollen und die die Nordunterführung nicht mehr nutzen durften, weiter zu irrwitzigen Umfahrten über die Viktoriabrücke und die Reuterbrücke gezwungen. Beim BBB hat man für das Schneckentempo der Bonner Stadtverwaltung kein Verständnis.

Dazu sagt BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Statt den Entscheid des Rates zur Öffnung des Cityringes umgehend umzusetzen, hat es die Stadtverwaltung nicht eilig und will sich damit bis Ende August gemächlich Zeit lassen. Diese aus unserer Sicht nicht hinnehmbare Trödelei zeigt deutlich, wie wenig OB Sridharan die bräsig auftretende Verwaltung im Griff hat. Unter Ashok-Alexander Sridharan ist die Verwaltung seit 2015 weder effizienter noch schneller geworden. Das Gegenteil davon ist festzustellen.“

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