Zukunft des Melbbades – Prüfstein für neue Oberbürgermeisterin: Schweigen der Verwaltung in Wirklichkeit grobfahrlässige Planlosigkeit

Für die BBB-Fraktion steht nach einer Akteneinsicht und der darauf basierenden Großen Anfrage DS 190020-4 fest, dass Ursache des Schweigens der Stadtverwaltung nicht der anstehende Bürgerentscheid ist, sondern grobfahrlässige Unkenntnis der Kosten seitens der Stadtverwaltung. Bereits vor Einreichung des Bürgerentscheids durch die Initiative hatte die BBB-Fraktion unter anderem umfassend nach den Kosten gefragt und die Antwort der Stadtverwaltung deckte sich mit den dem BBB vorgelegten Unterlagen: „Keine Ahnung“.

BBB-Stadtverordneter Johannes Schott: „Wir hoffen, dass die neue Oberbürgermeisterin Frau Katja Dörner hier ihrem Wahlslogan ´Kein weiter so´ folgt und im Gegensatz zu ihrem Amtsvorgänger zumindest dem Rat noch in seiner Dezembersitzung einen fundierten Kostenvergleich und eine klimatische Vergleichsanalyse zwischen Sanierung/Neubau nur der Schwimmbadfunktionsgebäude und der Bebauungsvariante der VEBOWAG vorlegt. Vor allem aber wollen wir vor dem von den Bonner Grünen befürworteten massenhaften Abhacken von Bäumen geklärt wissen, was es mit dem ominösen Widerspruch zwischen den von ein und demselben Gutachter erstellten Kaltluft-Gutachten „Melbbad“ und „Im Wingert“ wenige Meter talabwärts auf sich hat. Wir befürchten nämlich, dass die Bebauungsvariante durch die VEBOWAG die Bonner am Ende nicht nur teurer zu stehen kommen und das Bad in seinem Bestand massiv gefährden, sondern die Bebauung wie schon zu Zeiten der grün-schwarzen Ratsmehrheit zu Lasten des Klimas gehen wird.“

Aus Sicht der BBB-Fraktion würde im Falle eines Neubaus nur der Funktionsgebäude des Schwimmbads eine überwiegend eingeschossige Lösung statt der bisherigen Terrassenlösung auf den Grundrissen der bisherigen Bebauung ausreichen. In diesem Fall bedürfte es auch keines Vergleiches hinsichtlich der klimatischen Auswirkungen im Vergleich zu einer bis zu 7-geschossigen Wohnwand, denn das Ergebnis liegt auf der Hand.

„Wir appellieren insbesondere an die Bürgerinnen und Bürger der Stadtbezirke Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg, sich auch an der Abstimmung zu beteiligen. Was jetzt für das Melbbad entschieden wird, könnte demnächst schon die Bebauung des Friesdorfer Freibades oder Randbebauung des Ennertbbades bedeuten“ so Schott.

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