Neues Dezernat der Oberbürgermeisterin - BBB: OB Dörner installiert Wasserkopf

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Sage und schreibe 21 Ämter, Geschäftsstellen, Büros, Stabsstellen, Gesellschaften und Abteilungen soll das Dezernat von OB Dörners künftig umfassen (s.u.). Dabei schafft sie Verwaltungseinheiten, die in den Dezernaten der vom Rat bestellten Beigeordneten längst existieren. Mit den Doppelstrukturen lässt Katja Dörner das weiland von Barbara Dieckmann und Jürgen Nimptsch etablierte CO-Dezernentensystem wiederaufleben.  Liest man das neue Organigramm richtig, werden ganze Hierarchieebenen wie Geschäftsbereiche durcheinander gewürfelt. Allein das Presseamt soll in 5 Unterabteilungen aufgegliedert werden.

Dazu sagt BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „OB Dörner zieht zum einen zwischen sich als Dezernentin und den Ämtern in ihrem Dezernat eine neue zusätzliche und hochbezahlte Leitungsebene ein. Zum anderen schafft sie mit Spiegelreferaten wie dem ‚Büro für Verkehrswende’ oder dem ‚Büro für soziale Gerechtigkeit’ weitere teure Doppelstrukturen. Mit der Wiedereinführung der wegen fehlender Effizienz und hohen Kosten abgeschafften Co-Dezernate schafft Dörner zugunsten Ihrer Vertrauten einen teuren Wasserkopf.“

Die BBB-Fraktion hat als Reaktion auf die Vorlage der Stellenplanfortschreibung ohne die die Neustrukturierung im Dezernat OB nicht umsetzbar ist, zwischenzeitlich beantragt, dass die für Grüne Wahlkämpfer vorgesehenen neuen Stellen nur für die Dauer der Wahlperiode des Stadtrats ausgewiesen und ausgeschrieben werden (DS 202180-02 AA). 

Schmitt: „Damit soll verhindert werden, dass die von OB Dörner in die Verwaltung eingeschleusten grünen Funktionäre dem Steuerzahler auf Jahrzehnte hinaus zur Last fallen.“

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