Bedenken gegen Verkehrspolitik von Grünen, SPD, Linken und Volt - BBB teilt Kritik der Wirtschaftsverbände

Die BBB-Fraktion teilt die Kritik der sieben Bonner Wirtschaftsverbände insbesondere hinsichtlich der Position von Grünen, SPD, Linken und Volt zu einem sechsspurigen Ausbau des Tausendfüßlers, einer autofreien Innenstadt und vor allem einer flächendeckenden Einführung von Tempo 30.

Dazu BBB-Stadtverordneter Johannes Schott: „Es gibt eine Studie der Avisio GmbH im Auftrag des Ministeriums für Verkehr in Baden-Württemberg*, der zufolge bei längerer konstanter Fahrt mit Tempo 30 mehr CO²-Ausstoß erfolgt als bei Tempo 50. Für mich lässt dies nur einen Schluss zu: Leistungsstarke Durchgangsstrecken wie den Hermann-Wandersleb-Ring auf Tempo 30 zu reduzieren, bedeutet außerhalb der Stoßzeiten mit großer Wahrscheinlichkeit sogar eine zusätzliche Klimabelastung. Von der Umsetzbarkeit in der Praxis mangels Personal sowohl bei der Stadt als auch der Polizei für die notwendigen Kontrollen einmal ganz zu schweigen.“

Im Unklaren lässt die Koalition bei der von ihr auf dem Hermann-Wandersleb-Ring gewünschten Umweltspur, ob sie als `Bussonderspur mit Freigabe für Fahrräder´ oder auf Neudeutsch als ´bike-lane mit Freigabe für Busse´ eingerichtet werden soll.

„Letztere kann man sich aus meiner Sicht auch gleich sparen, denn dann müssen die Busse auch hinter jedem E-Scooter herschleichen. Unattraktiver kann man ÖPNV nicht machen“, so Schott.

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