Schülerrudervereine des Ernst-Moritz-Arndt und Friedrich-Ebert Gymnasiums - BBB begrüßt plötzlichen „Standortfund“

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Die BBB-Fraktion begrüßt, dass ein Standort für eine Bootshalle in der Rheinaue gefunden wurde, für das zudem sogar entsprechendes Baurecht gilt (DS 210296). Allerdings ist man beim BBB nicht nur verwundert darüber, dass die Fachverwaltung mehrere Jahre benötigt hat, diesen Standort zu finden. Laut Mitteilung der Stadt scheitert der Bau einer neuen Bootshalle nun aber an der Höhe der zu zahlenden Zuschüsse.

Dazu BBB-Stadtverordneter Johannes Schott: „Ich finde es mehr als befremdlich, wenn die Sportverwaltung damit argumentiert, dass für `Vereins-Baumaßnahmen´ bei vereinseigenen Sportsanlagen wie dem Bootshaus jährlich maximal rund 400.000 Euro (von insgesamt 1,6 Mio. Euro) bei den Sportfördermitteln vorgesehen seien, für die Sanierung maroder städtischer Sportanlagen durch Vereine laut gleicher Sportförderrichtlinie der Stadt aber unbegrenzt Mittel beantragt werden können. Zumal die betragsmäßige Begrenzung für vereinseigene Sportanlagen nicht aus den Sportförderrichtlinien hervorgeht. Ob diese Entscheidung laut Sportförderrichtlinien von der Sportverwaltung und dem Stadtsportbund gefällt wurde, wird zu klären sein. Es muss nach der jahrelangen Hängepartie endlich eine Lösung im Sinne der beiden Schülerrudervereine gefunden werden. Letztlich wird der Stadtrat entscheiden müssen, ob die bisherigen Zusagen nur Lippenbekenntnisse sind oder man bereit ist, entsprechende Gelder im Haushalt vorzusehen.“

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