Durch die Hitzewelle der letzten Wochen steigt die Brandgefahr auf Feldern, Wiesen und Wäldern stark an. Wie schnell sich das Risiko realisieren kann, zeigt das Feuer im Hürtgenwald von dem sich aktuell eine Rauchfahne über Bonn und die Region gelegt hat. Für viele Bad Godesberger ist das nicht neu. Nach dem Brand von Strohballen im Marienforster Tal in den Abendstunden des 1. August 2026 lagen Teile von Rüngsdorf und Plittersdorf bis weit in den Vormittag des Folgetages hinein unter einer übel riechenden Rauchwolke. In dortigen Wohnungen von Bürgern, die vom Brand zunächst nichts mitbekamen und wegen der Hitze nachts mit offenen Fenstern schliefen, stanken die Innenräume noch Tage später nach Rauch. Die BBB-Fraktion hat die Entwicklung zum Anlass genommen, bei der Stadtverwaltung konkret nach den von ihr ergriffenen Präventionsmaßnahmen gegen die Entstehung von Waldbränden und deren Übergreifen auf waldnahe Siedlungsgebiete zu fragen*.
BBB-Stadtverordneter Marcel Schmitt, stellvertretender Vorsitzender im städtischen Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz sagt dazu: „Die Hitze- und Dürreperiode lässt die Gefahr von Bränden in den Bonner Forstbereichen massiv ansteigen. Mit unserer Anfrage wollen wir in Erfahrung bringen, welche Maßnahmen zur Verhinderung bzw. Ausbreitung von Feuern in Bonn getroffen wurden und wie gut die Stadt gegen ein Übergreifen von Waldbränden auf Wohnbebauung gerüstet ist.“
* BBB-Anfrage: https://www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=2028892&refresh=false